Es ist Heiligabend, draußen ist es dunkel, endlich sitzt die Familie gemütlich an der weihnachtlich geschmückten Festtagstafel beisammen. Vor euch stehen köstliche Beilagen und dein prächtiger Gänsebraten, für den du stundenlang in der Küche standst: Du hast gebraten, gedünstet, gekocht – jetzt freust du dich einfach auf den ersten Bissen. Du tranchierst deine Gans und stellst entsetzt fest, dass sie nicht durch ist. Das Geflügel ist nicht durch, es ist innen noch ganz roh! Argh!

Das Geflügel ist nicht durch? Keine Sorge, der Braten ist noch zu retten!


Keine Sorge: Der Braten ist noch zu retten. Zerteile das Geflügel in kleine Stücke (jeweils etwa handtellergroß) und lege die Stücke mit der Schnittfläche nach unten auf das Backofengitter. Je größer der Braten ist, desto kleiner sollten die einzelnen Stücke sein. Nach ca. 30 Minuten sollten sie durch sein.


💡 Unsere Küchentipps für die Zubereitung von Geflügel

● So erkennt ihr, dass das Geflügel durch ist: Gares Geflügel ist weiß, der austretende Fleischsaft ist klar.

● Stichwort Campylobacter: Geflügel sollte nicht gewaschen werden! Die Bakterien lauern auf rohem Geflügel und können bei Verzehr zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Wer das rohe Fleisch wäscht, verteilt den Krankheitserreger im Zweifelsfall unbemerkt auf Arbeitsflächen, Böden und sogar auf anderen Lebensmitteln; das Infektionsrisiko erhöht sich durch das Waschen um ein Vielfaches. Abgepacktes Fleisch kannst du gut säubern, in dem du es vor der Zubereitung vorsichtig mit Küchenpapier abtupfst. Danach das Papier direkt entsorgen und gründlich Hände waschen.

● Sorgfältige Küchenhygiene ist das A und O: Fleisch sollte vor dem Garen immer getrennt von anderen Lebensmitteln verarbeitet und Schneidebretter gründlich gereinigt werden. Salat und Gemüse sollte nicht dort zubereitet werden, wo zuvor das rohe Fleisch lag – die Unterlage muss zwischendurch gereinigt werden.